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Der Fall Horst Mahler

Der Fall Horst Mahler ist eine komplexe Geschichte, die sich über viele Jahre erstreckt und nicht einfach zu verfolgen ist. Auch darin liegt ein Grund, warum dieser Blog erst jetzt, nach Ablauf von fast zwei Dritteln der zweiten großen Haftperiode Mahlers, in Gang kommt. Unmittelbarer Anlass für die Aktivierung dieser Internetseite ist der erneute Versuch der Justizbehörden, sich des juristisch heiklen und politisch überaus lästigen Häftlings Horst Mahler über den bequemen Weg der Psychiatrisierung zu entledigen. Soll Horst Mahler als gemeingefährlicher Irrer für den Rest seines Lebens in der geschlossenen Psychatrie weggesperrt werden? Mindestens, so der sich aufdrängende Eindruck, soll verhindert werden, dass Mahler im November dieses Jahres, nach Verbüßung von zwei Dritteln der ihm zuerkannten Haft, wie jeder normale Straftäter in die Bewährung entlassen wird.

Der Versuch, Horst Mahler in der Irrenanstalt zu beerdigen, ist der bislang letzte, und in seiner Perfidie verstörendste, Vorfall in einer langen Kette von Willkürakten gegen einen missliebigen Dissidenten. Es entsteht der Eindruck, Justiz und Strafvollzugsbehörden fühlen sich ermutigt, dem Gefangenen Mahler das rechtliche Gehör nach Art. 103 GG zu verweigern oder einzuschränken, weil es an einer wachsamen Öffentlichkeit mangelt. Einer Öffentlichkeit, die auf die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards auch gegenüber einem Verfemten achtet. Anders als während Mahlers erster Haftzeit, den zehn Jahren von 1970 bis 1980, die er wegen seiner Mitgliedschaft in der ersten Generation der RAF zu verbüßen hatte, gibt es heute keine engagierten Journalisten, keine kritische Öffentlichkeit, die den Fall im Auge behalten und auf die Einhaltung elementarer Rechte achten, die auch Strafgefangenen zustehen. Die wirtschaftliche „Optimierung“ der Printmedien, die weitgehend zu Staatsmedien mutierten öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten und ein ideologisch vergiftetes Diskursklima in der Gesellschaft lassen wenig Raum für kantigen Journalismus, der es wagt, auch beunruhigende Themen, abseits der ausgetretenen Pfade eines beklemmenden Konsensjournalismus aufzugreifen und zu vertiefen.

Mit dieser Website soll zumindest eine Grundvoraussetzung für die publizistische Reflexion des Falles Horst Mahler geschaffen werden, indem die Materialien, die diesen Fall dokumentieren dem interessierten Publikum in systematischer Form zugänglich gemacht werden. Sie finden in diesem Blog Archivmaterialien, wie Monographien, Beweisanträge, Klageschriften und Urteile, genauso wie Einlassungen von Horst Mahler selbst, Presseechos, Stimmen zum Fall und Informationen zu aktuellen Entwicklungen. Da das Material umfangreich ist und teilweise vor der Veröffentlichung aufbereitet werden muss, wird es Schritt für Schritt in diesen Blog hochgeladen.

Betrieben wird diese Webseite von Personen aus dem persönlichen Umfeld Horst Mahlers. Die Informationen und Dokumente, die hier als Referenz bereitgestellt werden, sind aus erster Hand.

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Kategorien:Uncategorized
  1. Josef Kneifel
    8. März 2015 um 1:29 pm

    dringend notwendiges Projekt, den
    Nationalhelden und seine Biografie
    transparent zu machen.
    Josef Kneifel

  2. Bode
    9. März 2015 um 2:04 pm

    Die Psychaitrisierung ist historisch rückschauend betrachtet zweifellos eine moderne Spielart, sich der unliebsamen Dissidenten zu entledigen. Hat nicht der russische Atomphysiker und Menschenrechtler Sacharov eine Psychatrisierung über sich ergehen lassen müssen?
    Die der Psychiatrisierung vorausgegangene Spielart der Entledigung staatlich gefürchteter unbotmäßiger daher inhaftierter Denker ist in der Moderne der vorgetäuschte Selbstmord in der Gefängniszelle wie z.B. bei Rudorlf Hess in Spandau. Noch einen Blick weiter zurück in die Geschichte sehen wir, wie Querdenker z.B. bei Stalin oder Hitler und anderen Diktatoren einfach nach einer längeren oder kürzeren Folterdrangsal an die Wand gestellt und erschossen wurden.
    Im 19. Jh. wanderten sie einfach in Festungshaft wie Ludwig Börne oder andere Querulanten oder sie wurden guillotiniert. Diese Beseitigungstechniken wurden als humaner ausgegeben als die katholische Art mit Dissidenten durch den Scheiterhaufen fertig zu werden. Eine Hinrichtungsart, die vor dem säkular humanethischen Weltbild der Aufklärung nur noch als hirnrissig abscheulich und absolut obsolet betrachtet wurde.
    Aufmerksamkeit verdient im Falle H. M. die Tatsache, dass es auch auf dem Feld der Psychiatrie gefällige Gutachter gibt, die den angstbesetzten um ihre Deutungshoheit bangenden staatlichen Instanzen zu Hilfe eilen. So geschehen im Falle Gustel Mollaths oder der vier aufrechten Frankfurter Steuerprüfer. Neu im Falle Horst Mahlers ist die Tatsache, dass das jetzt gerichtlich ins Auge gefasste psychiatrische Gutachten bereits einen Vorgänger im Jahre 2005 hat mit dem Ergebnis, dass es sich bei Mahler um einen Mann mit einer
    zwar komplexen jedoch aufrichtigen Geisteshaltung handelt, dessen geistige Ansichten sich einer psychiatrischen Beurteilung entziehen. Der Gutachter Dr. Böhle resumiert am 12.10.2005 unter AZ:502/10/04 auf S. 66f „Die Texte unterliegen aber nicht dem psychiatrischen, sondern dem gesellschaftlichen Diskurs. In der Gesamtschau der Quellen finden sich also keine Anhaltspunkte für das Vorliegen der psychiatrischen Voraussetzungen der Eingangsmerkmale der §§ 20, 21 StGB. Unter Berücksichtigung der eingangs diskutierten Schwierigkeiten des vorliegenden Gutachtens scheint H. M. weder schwachsinnig, noch finden sich Hinweise für eine „krankhafte seelische Störung“ oder eine sogenannte „schwere andere seelische Abartigkeit“.
    Zweifellos ein eindeutiges fachärztliches Untersuchungsergebnis. Nun bin ich äußerst gespannt, welch einen Affentanz das Brandenburgische Gericht aufführt, um an einen willfährigen Psychiater zu gelangen und wie dieser seinen Kollegen fachärztlich eindeutig widerlegt hinsichtlich der Psyche Mahlers. Das religionsgesichliche Phänomen der dreißig Silberlinge wird sich hier möglicherweise wiederholen.
    Übrigens die von Dr. Böhle attestierte mahlersche Parallelwelt scheint ein durch die Jahrtausende durchgängiges Religionsphänomen zu sein. Haben nicht die Angehörigen Jesus für verrückt erklärt. Die Tempelreinigung stellt doch den augenfälligsten Beweis einer Parallelwelt dar, oder etwa nicht? Auf diese Sichtweise aber liessen sich die religiösen Instanzen im Neuen Testament nicht ein. Sie machten mit der damals üblichen Kreuzigung des Querdenkers Jesu kurzen Prozeß. Alle Propheten, alle echten Heilige waren Verkünder einer Parllelwelt zum Wohle der durch den Allmachtswahn der Hderrschenden geknechteten Menschen ihrer Zeit. Luther war auch einer von ihnen.
    Wenn Herr Dr. Böhle neben seiner medizinischen Ausbildung auch noch Religionsgeschichte studiert hätte, würden ihm diese Parallelwelten förmlich in die Augen gesprungen sein. Das Gleiche gilt auch für Richter, Staatsanwälte. Nur wenige dieser Männer und Frauen verfügen bedauerlicher Weise über ein Wissen, dass über den fachspezifischen Tellerrand hinausreicht. Daher unterliegen sie vielfach der Gefahr des Fehlurteils schlimmer noch im friederizianischem Sinne der Rechtsbeugung.
    Friedrich Bode, Pastor i.R. .

  3. Rechtschaffender
    9. März 2015 um 10:59 pm

    …Nach Verbüßung 2/3 seiner Haftstrafe…
    Ich staune. Sind denn schon 8 Jahre vergangen?
    Ist Horst Mahler nicht als 74-Jähriger zu 12 Jahren Kerker verurteilt worden?
    Und müsste somit schon 82 Jahre alt sein?

    • 10. März 2015 um 2:21 pm

      Zur Information:

      Horst Mahler verbüßt derzeit eine Gesamtstrafe von 10 Jahren und zwei Monaten. Das sind genau 122 Monate.
      Haftbeginn war der 25. Februar 2009. Daraus ergibt sich theoretisch als Haftende der 25. April 2019 – wenn Mahler die Strafe bis auf den letzten Tag absitzen müsste. Vorausgesetzt, es kommt keine weitere Haftstrafe hinzu.

      Die Halbstrafe war verbüßt am 29.3.2014. Unter normalen Umständen hätte Mahler wegen seines fortgeschrittenen Alters und seiner zumindest physischen Ungefährlichkeit zu diesem Zeitpunkt entlassen worden sein müssen. Ein entsprechender Antrag wurde an die Strafvollzugskammer gestellt.

      Auf den Antrag gab es von den den Behörden bisher keine Reaktion.

      Zweidrittel der Strafe sind nach sechs Jahren und neun Monaten verbüßt. Daraus ergibt sich ein mögliches (allerdings in Anbetracht der Haltung der Justiz unwahrscheinliches) Haftende nach Zweidrittel am 25.11.2015.

  4. 11. März 2015 um 11:56 am

    Egal, was man von Horst Mahler denkt oder sagt, man sollte immer daran denken, was ein Mut und Kampf dazu gehört dieses Unrecht gegen unser Volk aktiv – mit Wort und Schrift – zu bekämpfen! Sag mir, wem du in dein Land nicht kritisieren darf`s und ich sag dir, wer das Sagen hat! Genau das hat Horst Mahler gemacht und deshalb diese alttestamentarische Reaktion der Gutmenschen, die so, die undankbaren Kreaturen bestrafen – so auch S. Stolz!

  5. Thomas Wulff
    26. März 2015 um 8:39 pm

    Früh habe ich erste Worte mit Horst Wechsel können, als er in die Nationale Bewegung eintrat. Unsere Gespräche waren kurz aber einprägsam. Ich achte, wie so viele meiner Kameraden, den Horst und verteidige ihn gegen jede Kritik. Wir waren uns sofort einig, wer den Weltfeind – den Antimenschen- nicht erkennt, der wird den wirklichen Kampf des Lichtes gegen die Dunkelheit nie begreifen! Horst Mahler ist ein wahrer Revolutionär wie es nur ganz wenige gibt!
    Es solle sich niemand täuschen – der Freiheitskampf wird noch sehr viele Opfer fordern. Nur gemeinsam sind wir in der Lage Widerstand zu leisten.
    Mit treuem Gruss
    Steiner

  6. Sebastian Wagner
    18. April 2015 um 8:42 pm

    Es ist tatsächlich der Blick in ein Gruselkabinett! Erstaunlich ist nur die Ignoranz der „Ottos Normalverbraucher“, die einfach nicht in der Lage sind, Unrecht als solches zu erkennen! Wenn Horst Mahlers Schicksal den Leuten konsequent vor Augen geführt würde – wie würden diese Leute darauf reagieren? Meine Befürchtung ist jedoch, dass viele Leute unseren Horst Mahler dennoch für einen „Verbrecher“ halten würden. Die offensichtliche Rechtsbeugung fällt solchen Leuten nicht einmal auf! :-((

    Beste Grüße

    Seba

  7. Wahr-Sager
    12. Juli 2015 um 4:24 pm

    Unglaublich, wie man mit diesem Mann umgeht, der von den gleichgeschalteten BRD-Medien dämonisiert wird, während jeder Vergewaltiger und Mörder geradezu verhätschelt wird. Von Gewaltverbrechern mit Migrationshintergrund ganz zu schweigen – die genießen in der BRD ohnehin Narrenfreiheit und werden von einer linksextremistischen Antifa-Einheit gefördert.

    Ein Brief des katholischen Pfarrers Viktor Knirsch an den Revisionisten Gerd Honsik:

    ———————————-

    Sehr geehrter Herr Honsik!

    Sie richten an mich die Frage, ob ich Ihr Unterfangen, ein Buch zu schreiben, welches zum Ziele hat, das bisherige Geschichtsbild zu hinterfragen, moralisch gutheiße. Als römisch-katholischer Priester sage ich ja!

    Schreiben Sie dieses Buch. Hinterfragen Sie die Existenz von Gaskammern im Dritten Reich. Aus der uralten Erfahrung der Menschheit, daß die Lüge der bösen Tat vorauszueilen oder zu folgen pflegt wie ein Schatten, erwächst uns die Erkenntnis, daß die Wahrheit zur Gefolgschaft des Guten gehört. Zum Recht des Wahrheitssuchenden gehört es, zweifeln, forschen und abwägen zu dürfen. Und wo immer dieses Zweifeln und Wägen verboten wird, wo immer Menschen verlangen, daß an sie geglaubt werden muß, wird ein gotteslästerlicher Hochmut sichtbar, der nachdenklich stimmt. Wenn nun jene, deren Thesen Sie anzweifeln, die Wahrheit auf ihrer Seite haben, werden sie alle Fragen gelassen hinnehmen und geduldig beantworten. Und sie werden ihre Beweise und ihre Akten nicht länger verbergen. Wenn jene aber lügen, dann werden sie nach dem Richter rufen. Daran wird man sie erkennen. Wahrheit ist stets gelassen. Lüge aber schreit nach irdischem Gericht!

    Hochachtungsvoll mit freundlichen Grüßen

    Pfr. Viktor Robert Knirsch

  8. Bernhard Pallotta
    22. Juli 2015 um 8:44 pm

    An Horst Mahler wir ein rachsüchtiges Strafgericht vollzogen, das uns alle beschämen sollte. Er ist die Symbol Figur eines kommenden, epochalen Umbruchs, das uns alle befreien wird. Ich glaube, ein Horst Mahler wird zur zukünftigen Ikone werden, während seine Mörder mit grenzenloser Verachtung, ein Dasein im Nichts führen werden, und niemand da und gütig genug, ihnen einen Nachruf zu widmen.

  1. 11. März 2015 um 11:31 am

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