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Mahlers Buch soll auf den Index – Verhandlung am Donnerstag

Am kommenden Donnerstag, den 11. Juni 2015 verhandelt das „12er-Gremium“ der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien den Antrag der Kommission für Jugendmedienschutz bei der bayerischen Landeszentrale für neue Medien, das von Horst Mahler in der Haft verfasste Buch „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“ auf den Index zu setzen. Die Bundesprüfstelle beabsichtigte zunächst, Mahlers Buch im „vereinfachten Verfahren“, also ohne Anhörung und inhaltliche Befassung zu indizieren. Gegen diesen Versuch eines handstreichartigen Verbots (die Widerspruchsfrist betrug lediglich eine Woche, was auch ohne die Einschränkungen der Gefängnishaft kaum Zeit für eine wirksame Gegenwehr lässt) machte Mahler Einwendungen geltend (2. August 2014) und stellte Antrag auf Verhandlung vor dem 12er-Gremiums (30. Oktober 2014), die nun am kommenden Donnerstag statfinden wird.

Bei der Anhörung wird Mahlers Buch verteidigt werden vom emeritierten Pfarrer Friedrich Bode aus Jeddingen, einem Mitgründer der Grünen und Gerard Menuhin, dem Sohn des weltbekannten Violinvirtuosen Yehudi Menuhin.

Die Verhandlung findet statt am
Donnerstag, den 11. Juni 2015 ab 11.30 Uhr.
Sitzungsort ist Bonn-Duisdorf, Rochusstraße 10
im Dienstgebäude des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 
Haus N – 1.OG – Raum 125
(Eingang über Pforte Haus A)

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Kategorien:Uncategorized
  1. Luci
    14. Juli 2015 um 9:57 am

    Ich denke das in diesem Fall Recht und Gesetz bereits keine Rolle mehr spielt. Bei Horst Mahler entscheiden andere Menschen aus reinem Hassgefühl, weil man sie als Verbrecher entlarvt hat. Horst Mahler hätte schon längst entlassen werden müssen. Die Überprüfung seines Buches und weitere Delikte, sind unabhängig von seiner Haftstrafe im Nachhinein öffentlich per Anzeige und Anhörung zu überprüfen gewesen. Das will man nun aber gezielt umgehen, indem man selbst geltendes Recht bricht. Verbrechen dieser Art vergehen nicht, auch nicht nach 100 Jahren, einfach nur lächerlich diese Kreaturen im Zentralrat!

  1. 8. Juni 2015 um 6:39 pm

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